gentleman_01_introErstmalige deutsche Veröffentlichung von Aussagen Prabhupadas zum Thema “Haare, Krishna und Kleidung”

mit einigen Gedanken

von Krishna-Chaitanya Dasa, Vollzeitmissionar und brahmachari aus Berlin

leserbriefeWir bekommen immer wieder Briefe und Mails* von Menschen, die unser Buch gelesen haben. Hier eine kleine Auswahl von Reaktionen:

“Zu eurem Buch: ich möchte nicht sagen, es gefällt mir – dafür sind die Fakten einfach zu tough

padmanabha-knott-passfotoBeobachtungen und Ideen von Padmanabha Dasa alias Peter Binder Knott (1946-2010)

Natürlich sind wir alle besorgt darüber, was mit unserer Bewegung los ist. Ich möchte hier einige Ideen präsentieren, die natürlich in erster Linie zu Kategorie „subjektives Denken“ gehören, das heißt nicht alles wird hier mit Zitaten aus den Vedischen Schriften unterstützt. Ich werde nur ein paar Beobachtungen machen und meine Erwartungen für die Zukunft offenbaren.

Von Rammohan das, Prabhupada-Schüler aus Wien, der ISKCON im Jahre 1971 beigetreten

Liebe Herausgeber von  „Die Erben von Hare Krishna“!

Vielen Dank für Euren aufwändigen Versuch, Klarheit und Licht in die Komplexität der deutschen ISKCON Geschichte zu bringen.

Ihr habt Euch in Eurem Werk dezidiert dafür entschieden, dass ein echter diksa-guru, ein echter spiritueller Meister der Brahma-Madhva-Gaudiya Sampradaya, auch das Privileg haben sollte, den Hut zu nehmen und aufgrund „menschlichem Versagens“ das höchste Amt in der menschlichen Gesellschaft für immer niederzulegen. Keine einfache Aufgabe, Religionswissenschaftlern, Theologie-Studenten und der breiten Öffentlichkeit, überzeugend darzulegen, dass die ISKCON in der westlichen Welt, ein unverzichtbarer Bestandteil der religiösen Institutionen sein sollte.

dhoti-pantsOder: Was ist der richtige Dress-Code für ISKCON-Missionare?

Es folgt eine Unterhaltung, die wir gerade mit einem Devotee namens Chandrashekara-acharya Dasa aus Frankreich geführt hatten. Es geht um die so genannte “Vaishnava-Kleidung”, wobei der Begriff “bangalische oder hinduistische Volkstracht” wohl treffender wäre. (Dieses Thema wird auch im 13. Kapitel unseres Buches behandelt.) Auslöser war das unten angeführte Video, welches für einigen Wirbel auf der Facebook-Plattform

Weiche_418491_R_K_B_by_DietDie Erben-Autoren wurden vor kurzem gefragt, ob es “nicht ihrer Karriere in der ISKCON schaden würde”, wenn über ihr Buch “Die Erben von Hare Krishna” auf der sogenannten Prabhupadanugas.eu-Website gesprochen wird. Hier ihre Antwort:

Danke der Nachfrage. Im Großen und Ganzen möchten wir natürlich, dass über unser Buch gesprochen wird. Und dabei hoffen wir, dass unser Buch von den Autoren des Prabhupadanuga-Netzwerks auch richtig verstanden wird.

24.01.2010

Erben … reloaded

Von Acchedya das, Prabhupada-Schüler aus Lümborg (Lüneburg), der ISKCON im Jahre 1973 beigetreten

Danke für das wirklich gelungene Büchlein. Ich lese es mit großer Aufmerksamkeit. Ich hatte gar nicht erwartet, dass ihr euch so weit aus dem Fenster zu lehnen bereit seit.  Respekt Prabhus … Ihr trifft den Nagel in vielen, vielen Absätzen genau auf den Punkt. Ich könnte haufenweise zitieren, wo ihr die Sachlage sehr gut analysiert habt. Ich bin erst bis Kapitel 6, aber werde mich durcharbeiten, weil das Buch wirklich die Dinge anspricht, die seit 30 Jahren unter den Teppich gekehrt werden.

Eure euch ehrende Hoffnung, das sich Iskcon nun ändern wird, da die Fakten, Fakten, Fakten auf dem Tisch liegen, kann ich so nicht mittragen, weil

Von Madhupati, ISKCON-Vollzeitmissionar und Buchverteiler aus Stuttgart

Über all die Jahre hinweg, in denen ich mich auf den Straßen von Deutschland bewege, treffe ich immer wieder ältere Vaishnavas an, die leider nicht mehr dem Vorgang des bhakti-yoga folgen oder sonst noch irgend etwas mit Krishna zu tun haben. Bei ihnen verspüre ich zum einen eine tiefe gelebte Praxis, an der sie sich liebend gerne anschließen würden, zum anderen tiefe Frustration, Verletzungen, Ängste, die sie davon abhalten, wieder zur ISKCON zurückzukommen. Für mich sind dies immer wieder Momente, in denen ich Mitleid und Trauer verspüre und sich große Fragezeichen in meinem Kopf bilden.

Von Christian aus Straubing

Ich habe das Buch, „Die Erben von Hare Krishna“ kürzlich gelesen und habe für mich persönlich das Fazit gezogen, dass mich die Tatsache, dass ich mich mit der Vergangenheit ISKCONs in Form dieses Buches auseinandergesetzt habe, viel mehr zufriedengestellt hat, als Monate lange Recherche im Internet. Während ich im Internet fast ausschließlich auf wenig aufklärende, sondern meist aufhetzende Fakten gestoßen bin, bleiben „Die Erben von Hare Krishna“ stets sachlich und der ISKCON wohlgesonnen. Keine Äußerung in dem Buch kann meiner Meinung nach als Anti-ISKCON betrachtet werden.

sp_wahrheitAus dem Vorwort zur ersten Auflage:

Die nun vierundvierzigjährige Vergangenheit der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein (ISKCON) hat viele Sternstunden aber auch einige schwarze Tage hinter sich. Um die Vergangenheit gründlich zu bewältigen, müssen wir uns auch mit den gravierenden Fehlern, Missverständnissen und sogar mit der Korruption und der Heuchelei befassen, die diese Institution oftmals überschattet haben. Aus diesen Irrtümern und Fehlern muss gelernt werden, um eine Wiederholung zu vermeiden. Erkenntnis ist der erste Schritt zu Besserung.

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